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Intensivgruppe "Boys in work"

Die Gruppe befindet sich in einem ansprechenden und robust ausgestatteten Haus am Stadtrand von Potsdam. Unser Gelände bietet Platz für sportliche Aktivitäten und Lagerfeuer.
Wälder, Seen, Kanäle und Fahrradwege liegen in unmittelbarer Umgebung. Gleichzeitig sind wir verkehrstechnisch sehr gut angebunden (Bus, S-Bahn, Zug, Straßenbahn), was Besuche der Eltern und Kontakte in die Stadt erleichtert.
Unser Team besteht aus 6 Pädagogen, einem Bereichsleiter, einem Gruppenpsychologen und einem Mitarbeiter im handwerklichen Erziehungsdienst.
Wir erhalten regelmäßig Supervision.

Kapazität: 6 Plätze (männlich) Bereichsleiter Boys in work
Alter: 12 - 15 Jahre René Glage Tel. 0331 60060829
Personal: siehe oben Handy: 0170 5730565 boys.in.work@ejh-geltow.de
glage@ejh-geltow.de

Klientel

  • Die Intensivgruppe „Boys in work“ spezialisiert sich auf jüngere, männliche Jugendliche, die aggressiv und gewalttätig agieren.
  • Die Gruppe hat 6 Plätze. Es sind immer mindestens 2 PädagogInnen im Dienst (bei Bedarf auch nachts).
  • Nach Gewaltvorfällen gibt es für den Täter begleitete Auszeiten mit unseren Pädagogen (Dauer: 2 – 5 Tage). Dadurch erfahren der Einzelne sowie die Gruppe, dass auf Gewalt rasch und unmissverständlich reagiert wird.
  • Wir rechnen von einer Verweildauer bzw. Entwicklungszeit von mindestens 2 Jahren.

Für welche Kinder und Familien sehen wir uns zuständig?

  • (bei Aufnahme) 12- bis 15-jährige Jungen
  • körperlich überwiegend gesund
  • aufgrund von aggressivem und gewalttätigem Verhalten aus anderen Einrichtungen entlassen, auch mehrfach
  • Beschulung unregelmäßig oder verweigernd
  • i. d. R. in der Kinder- und Jugendpsychiatrie bereits bekannt

Unser Arbeitskonzept

  • stark strukturierter Tagesablauf
  • viel Bewegung in Form von Sport, Arbeit und erlebnispädagogischen Aktionen
  • Anreizsystem für prosoziales Verhalten und tägliche Verhaltensreflexion
  • Stufensystem mit angepassten Verantwortungs- und Freiheitsgraden
  • belastbare PädagogInnen
  • Bezugsbetreuersystem
  • Konflikt- bzw. Anti-Gewalttraining zwei Mal wöchentlich im Haus
  • Beschulung in der einrichtungsinternen Förderschule für Erziehungshilfe oder Oberschule KARIBU
  • Phasen der Einzel- oder Kleingruppenbetreuung (insbesondere in Krisen)
  • Prinzip der Wiedergutmachungsleistung auch bei Gewalt
  • regelmäßige Termine mit Eltern/Bezugspersonen
  • Aufgreifen und Bearbeiten von Familienthemen
  • regelmäßige Einbeziehung von niedergelassenem Kinder- und Jugendpsychiater

Unsere Ziele

  • Unterbringung der Jungen / männlichen Jugendlichen für mindestens zwei Jahre (danach evt. Weiterbetreuung durch vertraute Pädagogen in anderen Settings)
  • Ermöglichen von Beschulung und Bildungsprozessen
  • Entdecken von Stärken und Beschäftigungsmöglichkeiten
  • Alternativen entwickeln zum Gewalthandeln = straffreies Leben
  • Arbeit an der Frustrationstoleranz und mehr Zufriedenheit mit sich selbst

Entgelt

Der Kostensatz beträgt 284,10 EUR pro Tag.